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Grosse, weite Farbenwelt

Farben bringen unsere Welt zum Leuchten. Wir sehen sie überall, freuen uns über sie, ganz selbstverständlich. Die Digitalisierung macht es zudem einfacher, qualitativ gute Fotos von dieser farbigen Realität zu machen. Aber warum sieht ein Bild gedruckt oft viel matter, eintöniger aus als zuvor auf dem Bildschirm? Wir sagen Ihnen, wie Sie das in Zukunft vermeiden können und liefern einige Hintergründe.

Additive und subtraktive Farbmischung
Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Farbmischungen. Die additive Farbmischung besteht aus Licht in den drei Grundfarben Rot, Grün und Blau, kurz RGB. Additive Farben findet man in Lichtquellen aller Art, darunter auch auf Bildschirmen. Die subtraktive Farbmischung andererseits ist gegenständlich. Sie findet man auf der Leinwand des Malers oder eben in der Druckerei. Die Grundfarben hier: Cyan (Blaugrün), Magenta (pink) und gelb.

RGB und CMYK
Spricht man mit Grafikern oder Druckern, hört man also immer mal wieder den Begriff RGB und die etwas seltsam klingende Abkürzung CMYK. CMYK steht für Cyan, Magenta, Yellow, Black. Tatsächlich hat die schwarze Druckfarbe bis heute das althergebrachte Kürzel «K». Es steht für Keyplate, englischer Fachjargon für Schlüsselplatte. Schwarz brauchen wir Drucker als Ergänzung zu den Grundfarben, um den Farbbildern mehr Kontrast zu verleihen.

 

CMYK ist nicht gleich CMYK
So weit, so gut. Doch auch bei CMYK gibt es diverse Farbräume, und regelmässig kommen neue dazu. Der Grund liegt in den unterschiedlichen Druckverfahren und den verschiedenen Papieren. Bis vor wenigen Jahren verwendete man für anspruchsvolle Farbdrucke hauptsächlich gestrichene Papiere. Das ergab kontrastreichere, buntere Resultate als mit ungestrichenem Papier, welches die Farbe aufsaugt. Heute sind jedoch ungestrichene Papiere beliebt.

Fehlerquellen
Wir unterscheiden also die beiden Farbräume RGB und CMYK gestrichen und CMYK ungestrichen. Vor der Separation von RGB zu CMYK ist also absolut wichtig zu wissen, welches Papier und welches Druckverfahren verwendet wird. Dementsprechend müssen die jeweils korrekten Einstellungen im Publishing-Programm vordefiniert werden. Verpasst man dies, kommt es zu falsch umgewandelten, gräulich-dunklen Bildern. Ebenso suboptimal wird das Ergebnis, wenn das Quellbild z. B. schon CMYK gestrichen ist, und dann für ein CMYK ungestrichen verwendet wird.

Profis erkennen den Unterschied
Zugegeben, das klingt alles nach Fachsimpelei. Es gibt aber einen Einblick in unsere Alltagswelt. Mit unserer HD-LED-Drucktechnik drucken wir wunderschöne, kontrastreiche Bilder auch auf trendige ungestrichene Papiere – wenn die Qualität der verwendeten Daten stimmt. Auf den heutigen Bildschirmen sehen fast alle Bilder super aus. Nur ein geschultes Auge erkennt Mängel, die beim Druck entscheidend sind. Und darüber verfügen die Spezialisten bei Abächerli. Eines ist also sicher: Ganz gleich, wie die Bilder bei uns angeliefert werden, wir holen immer das Optimum heraus.

Fazit: So helfen wir Ihnen
Mit zwei Dienstleistungen unterstützen wir Sie:

  • Wir helfen Ihnen, einen durchgängigen RGB-Workflow mit den aktuellen Profilen für gestrichene und ungestrichene Papiere zu definieren oder diesen zu aktualisieren.
  • Unsere speziell ausgebildeten und sehr erfahrenen Lithografen überprüfen und optimieren Ihre Bilder. Dies sollte vor Erstellen des Druck-PDFs geschehen. Die optimierten Bilder stehen Ihnen dann auch für weitere Verwendungen zur Verfügung.